Aktuelles


 

Tag des Lächelns
 

28.  Sept. 2014  in
Bad Reichenhall.

 

Lächelpolizisten brachten erneut
die Menschen zum Strahlen.

 


Schauen Sie sich HIER an,
was da alles los war,

und was die PRESSE dazu
berichtete.

 

 


Die Fakten

 

Wahrnehmung und Wirklichkeit - die klare Sprache von Zahlen und Daten

 

Diese Übersicht gibt einen Einblick in die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Österreich und Deutschland, wobei laut Auswertung einer WHO-Studie "Health Behaviour in School-aged Children" die Situation in beiden Ländern vergleichbar ist.

Demographische Daten:

  • Betroffen sind in Österreich 1,7 Millionen Menschen unter 19 Jahren; in Deutschland über 11,5 Mio. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre.
  • Die Geburtenrate in Östereich liegt bei 1,4 Kindern, in Deutschland bei 1,36 Kindern.
  • 1999 bekamen die Frauen im Schnitt mit 27 Jahren ihr erstes Kind, heute mit 28.
  • 3,5 Millionen Haushalte in Österreich teilen sich prozentual auf: 1,1 Mio. Paare mit Kindern (31 %) - 1,2 Mio. Singles (34 %) - 0,9 Mio. Paare ohne Kinder (28 %) - 0,3 Mio Alleinerziehende (8,5%).

Darstellung der Not:

  • Kinder aus einkommensschwachen und bildungsfernen Familien haben schlechtere Gesundheitschancen als solche aus einkommensstarken und gebildeten Familien.
  • In Österreich sind rund 100.000 Kinder und Jugendliche manifest arm. 14 bis 18 % davon zeigen psychische Auffälligkeiten.
  • 2,5 Mio. Kinder in Deutschland sind von Armut betroffen.
  • Der Bundesverband für Psychotherapie in Wien berichtet von einem Bedarf für Psychotherapie bei 2,1 bis 5 %.
  • Unter den 7-17 jährigen Kindern und Jugendlichen in Deutschland weisen 22 % eine psychische Auffälligkeit auf.
  • Bei 15-20 % der Kinder in Europa finden sich Anhaltspunkte für psychische Erkrankungen. Die meisten davon sind psychotherapeutisch behandelbar. Trotzdem steigt die Anzahl der verschriebenen Antidepressiva und angstlösenden Mitteln massiv.
  • 15% der Kinder sind übergewichtig – das sind um 50% mehr als in den 1990er Jahren. Bewegungsmangel und Fehlernährung sind zwei Gründe dafür.
  • Etwa 25 % der 11 bis 17jährigen haben Gewalterfahrungen als Täter, Opfer oder beides.
  • Bei 20 % der 11‐bis 17jährigen finden sich Hinweise auf eine Essstörung.
  • Der Einstieg in den Alkoholkonsum erfolgt meist vor dem 14. Lebensjahr, viele Jugendliche trinken Alkohol in einem Ausmaß, das als gesundheitsgefährdend eingestuft werden muss.
  • 20 % der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren rauchen.

(Kindergesundheitssurvey (KiGGS) 2008, Robert Koch Institut; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung; Recherche des Deutschen Kinderhilfswerkes 2006)

 

  • In Deutschland gibt es die staatlichen Hartz IV-Sätze. Für Kinder bis sechs Jahre beträgt der Tagessatz 7,06 Euro. Sieben- bis Vierzehnjährige erhalten 8,25 Euro und 15- bis 18-Jährige 9,43 Euro. Bei diesen Regelsätzen ist der Anteil an Nahrungsmitteln mit 37 % angegeben. Das bedeutet für ein Kind bis 14 Jahren 73 € im Monat für Essen und Trinken oder etwa 2,50 € pro Tag. Eine alleinerziehende Mutter oder eine Familie muss also ein Kind mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen mit 2,50 Euro versorgen können, das sind pro Mahlzeit etwa 80 Cent.
  • Alleine die Stadt München gibt 2010 200 Millionen Euro aus für die Jugendhilfe, d. h. für Problemfälle bei Kindern. Die Kosten steigen jährlich.
  • In Österreich wird fast jede zweite Ehe geschieden.
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(Verschiedene Quellen)

 

 

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