Aktuelles


 

Tag des Lächelns
 

28.  Sept. 2014  in
Bad Reichenhall.

 

Lächelpolizisten brachten erneut
die Menschen zum Strahlen.

 


Schauen Sie sich HIER an,
was da alles los war,

und was die PRESSE dazu
berichtete.

 

 


Pubertät

STERN, Titel, 15/2010 - "Helden auf Bewährung":

"Die Pubertät gilt als Zeit der Hormonstürme, des Ausflippens und der Nervenkriege. Nun fordern Hirnforscher und Pädagogen einen neuen Blick auf die Flegeljahre: In Wahrheitr sind Jugendliche zu erstaunlichen Leistungen imstande, wenn sie sich an ernsthaften Aufgaben beweisen können...
Die Jugend früherer Zeiten dagegen litt noch keineswegs an Lebensferne - erst die Industrialisierung brachte eine total verschulte Jugendphase hervor...
Nach der Rückkkehr bekamen die Schüler Fragebögen. Sie sollten eintragen, was das Abenteuer ihnen gebracht habe. da stehtr unter anderem: selsbtändig sein; weitermachen; in schwierigen Sitautionen ruhig bleiben; nicht aufgeben; zusammenarbeiten; mit wenig Geld auskommen ..."

Unser Kommentar:

Der Artikel berichtet über die Projekte der Hamburger Gesamtschule Winterhude, unter anderem einer dreiwöchigen Alpenüberquerung von pubertierenden Schülern. Das Konzept "Herausforderungen" gehört zum Lehrplan! Für die Jahrgangsstufen 8 bis 10 beginnt das Schuljahr mit einem dreiwöchigen Abenteuer. Eines davon war die Alpenüberquerung. Die 13- bis 15-jährigen haben sich freiwillig für diese Tortur gemeldet, insgesamt 14.000 Höhenmeter zu überwinden.
In dem Bericht wird aufgezeigt, was wir aus der modernen Hirnforschung wissen, dass in der Zeit der Pubertät das Gehirn völlig umgebaut wird (wir wissen aus der selben Forschung auch, wie schädlich Handynutzung in dieser Zeit ist!). Es wird dabei klar, dass der Unterricht und die Lehrpläne darauf überhaupt keine Rücksicht nehmen. Die Bildung geht an der Wirklichkeit vorbei! Der Schulleiter dieser Schule spricht aus seiner Erfahrung: "Man möge die gesamte Mittelstufe 'entschulen'." Wir müssen uns in der Konsequenz vor Augen halten, was dies bedeutet: ein erfahrener Pädagoge sagt, dass in der gesamten Mittelstufe falsch unterrichtet wird. Darin sehen wir unsere Vision eines autonomen Bildungswesens bestätigt, in der die erfahrenen und lebenstüchtigen PädagogInnen das Sagen haben und nicht Juristen und Politiker.
Auch der bekannte Autor Jan-Uwe Rogge meint hierzu in dem Artikel:
"Die Schule dominiert alles in dieser Zeit und versaut das Familienklima. Und Pisa hat die Probleme noch verschärft."
Es wird beschrieben, durch welche Krisen die Jugendlichen bei ihrer Tour über die Alpen gingen. Früher oder später hatte jeder einen Anfall von Schwäche oder Mutlosigkeit. Doch alle überwanden diese Situaition und gingen so ungemein gestärkt aus dieser Erfahrung hervor. Und alle Schüler meinten trotz der durchlebten Krisen und Härten: "Ich würde es sofort wieder tun."
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