Aktuelles


 

Tag des Lächelns
 

28.  Sept. 2014  in
Bad Reichenhall.

 

Lächelpolizisten brachten erneut
die Menschen zum Strahlen.

 


Schauen Sie sich HIER an,
was da alles los war,

und was die PRESSE dazu
berichtete.

 

 


Bildungspolitik Österreich

FORMAT, Ausgabe 34/2010 zum Thema Verwaltungsreform im österreichischen Bildungswesens - "Was eine Bildung ist, entscheiden immer noch mir - Vergessen wir einfach schon jetzt die Verwaltungsreform":

"Beginnen wir mit dem Tröstlichen: Österreich ist trotz Krisenfolgen immer noch reich. Anders ist die aktuelle Schul- und Lehrerdebatte nicht zu erklären. Stünde uns das Wasser bis zum Hals, hätten die Politiker für solche Peinlichkeiten weder Zeit noch Nerven. Vielleicht kann diese Sichtweise ein wenig darüber hinwegtrösten, dass schon das allererste breiter diskutierte Thema jegliche Resthoffnung zunichte macht: Es wird auch diese Mal keine Strukturreform geben!...
Die Realverfassung sieht zwar so aus, dass Österreich alles doppelt und dreifach verwaltet. Aber ändern. Eine Utopie!"

Unser Kommentar:

Der Autor, Andres Lampl, weist auf die verfahrene Situation in Österreich im August  2010 hin und die Unbeweglichkeit des politischen Systemes (Gleiches gilt für Deutschland). Es bedarf umfassender Reformen, die ganz offensichtlich an parteipolitischen Interessen und Schwäche der Verantwortlichen Politiker scheitern. Doch wir leben in Demokratien und haben auch als Bürger Verantwortung zu tragen. Wir kommen unserer Verantwortung nach, indem wir mit Cildren’s Voice eine gesellschaftspolitische Initiative gegründet haben, die Veränderung bewirken will und alles daran setzen wird, damit sie geschehen kann.
___

DER STANDARD, 21.9.2010 zum Thema Bildungssystem - "Eltern und Schüler gegen die Länder - Vertretungen fordern geschlossene Kompetenzen für den Bund und mehr Autonomie an den Schulen":

Der Streit um die ´Verländerung´ der Lehrer hat auch die Elternvertreter auf den Plan gerufen. Den Ländern ginge es um ´Geld und Macht´, aber nicht um die Schule, sagte Theodor Saverschel, Vorsitzender des Bundesverbandes der Elternvereine..."

Unser Kommentar:

Es wurde auch der frisch gewählte, 17-jährige Bundesschulsprecher Philip Pinter erwähnt, der sich viel vorgenommen hat und sein Ziel nannte: "Einen Perspektivwechsel hin zu den Schülerinnen und Schülern". Genau das ist unser Ansatz, aber nicht nur in der Schule, auch im Elternhaus. In diesem Artikel zeigen sich auch andere von uns angesprochene Themen. Jedoch wird auch hier die geforderte Autonomie  aus unserer Sicht noch nicht weit genug gedacht. Auch ersichtlich wird wieder die teilweise Lähmung der Politik, die von den Politikern selber immer wieder genannt wird (Gabi Burgstaller, Podiumsdiskussion am 5. März 2010 in der Waldorfschule Salzburg unter dem Motto "Freie Schulen  für freie Menschen").
___

NEWS, Ausgabe 34/2010 zum Thema Verwaltungsreform im Bildungswesens  - "Lehrer: Burgstaller gegen Pröll - "Salzburgs Landeshaupfrau Gabi Burgstaller (SP) schaltet sich in den Streit um die Zuständigkeit für die Lehrer ein":

 ´Wir brauchen dringend eine Bildungsreform, die sich nicht auf ein Kompetenzgerangel beschränkt´ ... Die Landeshauptleute müssten vielmehr weggehen von ihrem ´traditionellen, aber überkommenen Machtdenken´...
Stattdessen sollten Bund und Länder möglichst viel Macht direkt an die Schulen abgeben."

Unser Kommentar:

Wir freuen uns, aus dem Munde einer politischen Führungskraft in Österreich dieses klare Statement über mehr Autonomie für Schulen zu hören. Unsere Vision geht hier zwar noch viel weiter, aber das ist der erste richtige Schritt zur Systemfrage mit einer weitgehenden Schulautonomie, ja sogar Lehrerautonomie.
___

FORMAT, Ausgabe 34/2010 zum Thema Verwaltungsreform im Bildungswesens - "Klassenkampf - Der Kampf um die Lehrer ist zwischen Ministerin und Bundesländern voll im Gange. Jetzt droht ein Tauschhandel - Spitäler gegen Lehrer - anstatt einer echten Verwaltungsreform":

"Was einer Satire gleicht, ist in Österreich Realpolitik. Man diskutiert nicht über die Inhalte der Schulverwaltungsreform, es geht gleich darum, wer künftig Geld und Macht in der Hand halten darf."

Unser Kommentar:

In dem Artikel wird auch Bernd Schilcher, früherer Leiter der Expertenkommission, zitiert: "Stattdessen wünscht er sich mehr Schulautonomie." Und in einem begleitenden Interview meint die Unterrichtsministerin Claudia Schmied: "Ich sehe natürlich, dass machtpolitische Interessen Reformen entgegenstehen"..Im Zusammenhang mit dieser Diskussion in Österreich tauchen immer wieder auch die zwei Positionen Zentralisierung und Föderalisierung auf. Was dabei übersehen wird ist: Alles bleibt in Händen der Politik. Das ist aber gerade ein Schwachpunkt. Nur ein freies Bildungswesen erscheint als eine Lösung für die Zukunft (Autonomie auf unteren Ebenen).
___

OÖN (Oberösterreichische Nachrichten), 31. August 2010 zum Thema des getrennten Unterrichts -  "Getrennt unterrichten":

"Bildungspolitik wird weniger nach wissenschaftlichen Erkenntnissen, mehr nach Ideologien betrieben. Egal ob nun parteipolitischer, emanzipatorischer oder sonstiger Art."

Unser Kommentar:

Dieser Leserbrief weist auf Studien hin, die ein getrenntes Unterrichten von Mädchen und Jungen in mancher Hinsicht als gut und richtig nachweisen. Auch hier wird der wichtige Punkt angesprochen, dass Ideologien und nicht Wahrheit die Bildungspolitik bestimmen. Das wird ja gerade die große Bildungsaufgabe sein, dass die Menschen von klein auf den Unterschied zwischen Wahrheit und Meinung, Wahrheit und Ideologie kennen lernen und das Streben nach Wahrheit zu einem der großen gesellschaftlichen Werte erhoben und entsprechend geschult wird.
___