Aktuelles


 

Tag des Lächelns
 

28.  Sept. 2014  in
Bad Reichenhall.

 

Lächelpolizisten brachten erneut
die Menschen zum Strahlen.

 


Schauen Sie sich HIER an,
was da alles los war,

und was die PRESSE dazu
berichtete.

 

 


Autonomie der Schulen

Welt am Sonntag, 22.08.2010:
"Freie Schulwahl für freie Bürger" - Schwedens Gutscheinsystem macht private Schulen kostenlos und setzt öffentliche Einrichtungen unter Konkurrenzdruck, Könnte das ein Vorbild für Deutschland sein?"

"Das System schafft Konkurrenz, die den Unterricht auch an den kommunalen Schulen verbessert... Längst ist das System so verankert, dass es ohne weiteres nicht abgeschafft werden kann... Da die Privatschulen nichts kosten, können sie sich auch alle leisten. Egal ob arm oder reich."

Unser Kommentar:

Es gibt also bereits erfolgreiche Lösungen!
Seit der großen Schulreform 1992 dürfen in Schweden beliebige "Freischulen" gegründet werden. Der Gesetzgeber garantiert durch vorgegeben Qualitätskriterien und geregelte Schulabschlüsse die übergeordnete Qualität und verhindert Wildwuchs. Doch die Eltern müssen nichts für die Privatschule zahlen! Sie werden genauso von den Gemeinden finanziert wie die öffentlichen, mit demselben Betrag für jedes Kind - genau das, was wir uns vorstellen. Ob man die Freiheit wie in Schweden so weit gehen lassen sollte, dass die Schulen wirtschaftlich orientiert sind, stellen wir in Frage. Grundsätzlich könnten alle freien Träger zunächst gemeinnützig sein, denn auch gemeinnützige Firmen können durchaus wirtschaftlich solide und einkommensichernd für die Initiatoren arbeiten. Es besteht sonst möglicherweise die Gefahr, dass die Schule nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerichtet wird und nicht nach pädagogischen. Für uns ist jedoch die pädagogische Ausrichtung das Muss. Wenn allerdings der Staat für die Einhaltung dieses Prinzips garantieren kann, ist auch eine rein private Trägerschaft denkbar.
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Bad Reichenhaller Tagblatt vom 14.08.2010 - "Was braucht ein Kind zum Leben":

"Die Diskussion in Deutschland ist brandaktuell in Bezug auf die Versorgung der Kinder von Hartz IV-Empfängern. Das Bundesverfassungsgericht hat bis zum 1.1.2011 angemahnt die wirklichen Bedürfnisse der Kinder zu ermitteln und danach die realen Unterstützungssätze festzulegen. Nun gibt es Diskussionen um Chipkarten mit Bildungsgutscheinen für Kinder, Besuch von Schwimmbädern, usw. Die SPD will, das wirklich alle Kinder die gleichen Möglichkeiten erhalten. Man weist darauf hin, dass Kinder auch das Recht auf warme Mahlzeiten hätten, usw."

Unser Kommentar:


Warum kommt man auf diese Lösungen? Weil man das Geld nicht den Eltern geben will, weil diese das Geld nicht für die Kinder verwenden.
Es herrscht Misstrauen gegenüber den Eltern, zum Teil sehr berechtigt..
Doch all diese Diskussionen um "Lösungen" zielen für uns nicht auf wirkliche Lösungen.
Wenn die Eltern nicht kompetent sind, dann müssen wir sie kompetent machen. Der Weg der Elternbildung erscheint als die einzige nachhaltig sinnvolle Lösung, zusammen mit einer sinnnvollen finanziellen Unterstützung (Erziehungsgehalt).
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