Aktuelles


 

Tag des Lächelns
 

28.  Sept. 2014  in
Bad Reichenhall.

 

Lächelpolizisten brachten erneut
die Menschen zum Strahlen.

 


Schauen Sie sich HIER an,
was da alles los war,

und was die PRESSE dazu
berichtete.

 

 


Kindertagesstätten

SZ, 23. September 2010 - "Zu wenig Ganztagsplätze, zu wenig Erzieherinnen":

"In Bayern gibt es immer noch viel zu wenig Ganztagsplätze für Kindergartenkinder... ."

Unser Kommentar:

In diesem Artikel über die Situation in Bayern fällt auf, welche heißen Probleme hier immer wieder zum Tragen kommen und wie einseitig die Lösungen doch gesehen werden. Die Probleme sind:

   1. Was ist die beste Lösung für die kleinen Hüpfer?
   2. Was ist eine gute Lösung für die Mutter?
   3. Welche Qualität brauchen die Erzieherinnen?
   4. Wie finanzieren wir die Plätze?
   5. Sollen sie ganztags verfügbar sein?

Die erste konfliktreiche Frage für uns ist die Selbstverständlichkeit, mit der Ganztagsplätze für Kinder eingefordert werden. Ist es für Kinder wirklich gut, den ganzen Tag außerhalb der Familie zu sein? Werden hier nicht die Kinder wirklich "abgeschoben", nicht nur, weil die Mutter es so gerne möchte, sondern auch weil die Mutter arbeiten gehen muss?
Es wird auch kritisiert, dass zu wenige Erzieherinnen eingesetzt werden, sonden vermehrt Kinderpflegerinnen. Die Ausbildung zur Erziehein ist sehr intensiv und dauert in Bayern 5 Jahre. Dies spricht für ein ein hohes Qualitätsmerkmal. Wir wollen dazu drei Fragen in den Raum stellen:

Erstens: Wenn eine solche intensive Ausbildung erforderlich ist, ein Kind verantwortungsvoll zu leiten und zu erziehen, müssten dann nicht die Eltern/Mütter auch eine solche Ausbidlung erhalten?! Das ergibt sich aus der Realität doch ganz zwangsläufig. Unsere Vision einer Elternbildung, und zwar einer intensiven, umfassenden und qualifizierten Elternbildung ergibt sich daraus.

Zweitens: Wenn schon Kinderpflegerinnen nicht qualifiziert genug erscheinen, Kinder zu betreuen, was muss dann eine Mutter für eine Qualifikation haben? Und: Wie kann dann eine Kinderpflegrin selber qualifiziert genug sein, Kinder zu bekommen? Sicher braucht es natürlich mehr, fremde Kinder zu betreuen. Aber ist das wirklich ein so großer Unterschied, dass eine Erzieherin 5 Jahre Ausbildug bekommt und eine Mutter Null Ausbildung?

Drittens: Es wird immer davon gesprochen, dass Frauen ihr eigenes Berufsbild und eigenens Tätigkeitsfeld haben und zudem auch Berufe ergreifen sollen, die bislang nur von Männern ausgeübt wurden. Freiheit und Gleichberechtigung der Frau sind das Argument. Nur: In den Kindergärten finden wir praktisch nur Erzieherinnen und keine Erzieher! Hat das ausschließlich kulturell-gesellschaftliche Gründe oder liegt darin doch mehr an Unterschied zwischen Mann und Frau verborgen? Diese Fragen sollten wir  ganz offen und ehrlich, also vorurteils- und ideologiefrei klären, denn sonst geht die so genannte "Emanzipation"  der Frauen vielleicht doch massiv zu Lasten derFrauen selber und vor allem auch der Kinder.

Reichenhaller Tagblatt, 20.10.2010 - "Kinderärzte schlagen Alarm - Kritik an":

Unser Kommentar: