Aktuelles


 

Tag des Lächelns
 

28.  Sept. 2014  in
Bad Reichenhall.

 

Lächelpolizisten brachten erneut
die Menschen zum Strahlen.

 


Schauen Sie sich HIER an,
was da alles los war,

und was die PRESSE dazu
berichtete.

 

 


Unser Weg - Eine Kindergewerkschaft

 

Ja, eine starke Stimme für Kinder!

 

"Eine Gewerkschaft - nur das nicht" 
"Aber eine Kindergewerkschaft - Das ist super."

Das sind Reaktionen auf unseren Namen: Entweder sofort interessierte bis begeisterte Zustimmung oder beim ersten Hören ein beinahe empörtes Nein, nach näheren Erklärungen aber doch steigendes Interesse und letztlich meistens ein Ja.

Ganz offensichtlich kann das Wort Gewerkschaft  heftige Emotionen hervorrufen. Sogar unter den Gründungsmitgliedern von Children’s Voice gab es anfangs intensive Diskussionen über diese Bezeichnung.

Das ursprünglich aus dem Bergbau stammende Wort Gewerkschaft (verstanden als Rechtsform einer Gemeinschaft von Gewerken zum Zwecke eines Bergbaubetriebes) wurde später für Vereinigungen von Lohnarbeitern zur Wahrung deren Interessen gegenüber den Arbeitgebern übernommen. Ziele waren und sind vor allem die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage, die Erreichung besserer Arbeitsbedingungen für die Arbeitnehmer und deren sozialpolitische Bildung. Aufspaltungen in parteipolitische Lager trugen der jeweiligen Gesinnung Rechnung, berufsbezogene Verzweigungen sollten spezifische Interessensvertretungen ermöglichen.

Was haben nun Kinder mit einer Gewerkschaft zu tun? Kinder sind doch keine Arbeitenden - oder doch?

Oft kommen Schüler auf wesentlich mehr als eine 40-Stunden-Arbeitswoche: Bis zu 10 Stunden – manchmal auch mehr – „Kopfarbeit“ in der Schule, Hausaufgaben, Vorbereitung auf Schularbeiten, Nachhilfe und nicht zu vergessen das Pendeln zwischen Schule und zu Hause.

Ja. Unsere Kinder sind (Schwer-)Arbeitende.

Und trotzdem sind sie die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Sie hatten bislang keine organisierte Vertretung, die ihre spezifischen Interessen umfassend wahrnahm und sie hatten keine Stimme. Children’s Voice als Kindergewerkschaft tritt für sie ein und fragt:

  • Was ist der Lohn für die Arbeit unserer Kinder? – Es ist Bildung.
  • Ist der Lohn (die Bildung), den sie für ihre teils Schwerarbeit bekommen, wirklich der, den sie brauchen und „verdienen“?
  • Wie sind die Arbeitsbedingung in den Schulen und zu Hause?
  • Wie stellt sich die wirtschaftliche und soziale Lage unserer Kinder dar?
  • Wie wird für ihr bestmögliches Umfeld gesorgt?

Primär geht es Children’s Voice – Die Kindergewerkschaft um die Kinder, aber sie sind undenkbar ohne ihre Mütter und Väter, die für fast zwei Jahrzehnte Verantwortung tragen und Erziehungs-Arbeit leisten. Im Grunde sind wir daher auch eine Elterngewerkschaft - aber im Interesse des Kindes - und fragen daher auch für sie:

  • Was bekommen Eltern für ihre verantwortungsvolle  Erziehungsarbeit?
  • Welche Aus- und Weiter-Bildung bekommen sie?
  • Welches Entgelt?

An weiterer Stelle stehen die PädagogInnen, die im Leben von Schülern oft die wichtigsten Menschen neben den Eltern darstellen und die bedeutende Aufgabe der Bildung erfüllen sollen.

  • Welche Unterstützung, welche Ausbildung und welchen Freiraum bekommen sie, um ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden?
     

Gewerkschaften agieren im Rahmen klar definierter Positionen (Arbeitgeber, Arbeitnehmer).

Wer sind nun die „Arbeitgeber“ der Kinder, der Eltern und der PädagogInnen? Es ist die Gesellschaft als Gesamtes, das Volk – WIR.

Als WIR können wir nicht gegeneinander sein, es geht nur MITEINANDER. Children’s Voice – Die Kindergewerkschaft heftet sich daher auf ihre Fahnen das Mit- und Füreinander.

Es geht um uns alle, tun wir etwas für uns.