Aktuelles


 

Tag des Lächelns
 

28.  Sept. 2014  in
Bad Reichenhall.

 

Lächelpolizisten brachten erneut
die Menschen zum Strahlen.

 


Schauen Sie sich HIER an,
was da alles los war,

und was die PRESSE dazu
berichtete.

 

 


Ein aktueller Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 11.9.2013 zeigt uns die Thematik auf.

Der Titel lautet "Schlau ist das neue Sexy"

(Zum Herunterladen dieses Beitrages im pdf-Format klicken Sie HIER)

 

Wertschätzung der Mutterschaft?

 

In diesem Artikel wird auf eine Umfrage hingewiesen, dass Männer mehr und mehr "schlaue" Frauen wollen und keine Frauen, die nur Mütter und Hausfrauen sind. Nun denken wir diesen öffentlichen Gedanken einmal weiter. Was wird denn damit zum Ausdruck gebracht? Dass Muttsersein "dumm" ist!

Hiermit wird allen Frauen doch unterstellt, dass sie dumm sind, wenn sie "nur" Mutter sind oder überhaupt der Mutterschaft einen hohen Stellenwert einräumen. Es scheint doch an der Zeit, dass alle Frauen aufwachen und sich gegen solche Einflüsterungen wehren. Von einer "schlauen" Frau kann eine solche Aussage doch nicht kommen, oder?

Denn was erfordert Mutterschaft und die Kindererziehung?

Sind sie nicht die höchstwertigsten Tätigkeiten und erfordern höchstwertige Qualifikationen und Kompetenzen?

Ein altes bekanntes Sprichwort sagt: "Für die Erziehung eines Kindes braucht es ein ganzes Dorf".

Wenn also schon ein ganzes Dorf erforderlich ist, dann kann die Arbeit einer Mutter keine nieder qualifizierte Tätigkeit sein!

Mutterschaft wird durch solche subtilen, manipulativen Unterstellungen extrem abgewertet und die Folgen für die Kinder, aber auch für die Frauen sehen wir überall.

Was braucht eine Mutter (oder auch ein Vater) für die Erziehung eines kleinen Kindes?

Nun zu allererst steht da die Liebe. Die Liebe ist aber bekanntermaßen die höchste soziale Kompetenz auf Erden! Es kann jemand noch so "schlau" sein, hat er der Liebe nicht, so ist alles Schall und Rauch. Steht das nicht im "Hohen Lied der Liebe"?  Sehen wir nicht, dass so oft genau diese Liebe fehlt oder dass sie nicht eingesetzt werden kann, weil die Mutter aus finanziellen Gründen arbeiten gehen muss?

Eine Mutter, Eltern müssen durch Liebe führen. Sie müssen also Führungskräfte sein und das über viele Jahre, noch dazu für Menschen, die sich ständig entwickeln und verändern. Welche Führungstätigkeit ist höher als diese? Elternschaft braucht also Führungskompetenz! Kann das eine "dumme" Tätigkeit sein?

Eine Mutter muss über eine unglaubliche Menge an Wissen und zusätzlich Intuition verfügen. Denn ihr Kind ist ein Mensch und ein Kind großzuziehen erfordert daher tiefste Menschenkenntnis. Sie muss wissen, welche Entwicklungsstadien ihr Kind durchläuft, welche Kräfte und Kompetenzen es entwickeln muss und welch erzieherisches Umfeld, welche Ernährung, welche Spielsachen, welcher Umgang mit anderen Menschen, welcher Umgang mit modernen Medien, usw. für das Kind gut sind. Das erfordert eine unglaubliche Sachkompetenz und auch hohe Empathie. Diese Qualitäten wiederum sind höchste Führungsqualitäten. Mütter können daher später, wenn sie diesen "Job" gut getan haben, höchste Führungsaufgaben übernehmen. Mutterschaft ist daher sicher eine der wertvollsten Führtungstrainings, und zwar für Führungskräfte mit hohen menschlichen Qualitäten. Vielleicht wollen deshalb gewisse Personen nicht, dass Frauen wirklich gute Mütter werden? Wird deshalb überall in der Öffentlichkeit - bewusst oder unbewusst -, dahin gearbeitet, dass Bild der Mutter klein zu reden?

Eine Mutter (oder Eltern allgemein) muss nebenbei aber auch im Idealfall eine gute Köchin sein, denn das Kind und auch sie brauchen gesunde Nahrung. Sie muss sicher auch die Fähigkeit besitzen, einen Haushalt zu führen und bei mehreren Kindern die Fähigkeit zur Teambildung und Führung völlig verschiedener Charaktere und Geschlechter beherrschen.

Diese Liste können Sie gerne aus Ihrer eigenen Erfahrung ergänzen.

Kurz und gut: die Mutterschaft, die Elternschaft, ist eine der höchsten Tätigkeiten, vielleicht die wertvollste Tätigkeit in unserer Gesellschaft. Und da spricht die Öffentlichkeit davon, dass Männer sich "schlaue" Frauen wünschen?

Das ist es, worauf wir aufmerksam machen und aufrütteln wollen, dass diese manipulativen Unterstellungen bewusst werden. Es ist an der Zeit aufzuwachen und zu sehen, was da wirklich vor sich geht. Früher hat man die Mutterschaft aus ideologischen Gründen verherrlicht, heute wird sie wohl aus ideologischen Gründen klein geredet. Beides ist zum großen Schaden vor allem für die Kinder, aber auch die gesamte Gesellschaft.

Wenn wir uns diese Liste der Qualifikationen einer Mutter vor augen halten, dann wird klar, warum eine intensive Elternbildung wirklich notwendig ist. Auf diese sollten alle Eltern ein gesetzlich gesichertes Recht haben.

 

Finanzielle Wertschätzung der Mutterschaft?

 

In dem Artikel ist auch noch die Rede davon, dass sich Männer auch "noch gleich eine finanziell unabhängige Gefährtin" wünschen. Super!

Wieder stellen wir die Frage, was denn logisch sich daraus ergibt?

Damit eine Mutter als Partnerin finanziell unabhängig ist, gibt es verschiedene Möglicheiten. Die erste wäre, dass der Mann diese finanzielle Unabhängigkeit garantiert. Das ist aber damit sicher nicht gemeint. Die zweite Möglichkeit ist, dass die Frau bereits reich ist, weil sie geerbt hat. Das wünscht sich vielleicht so mancher, wäre aber möglicherweise langweilig. Zudem gibt es doch relativ wenige Frauen, die in dieser glücklichen Lage sind. Die dritte Möglichkeit, die dann noch übrig bleibt, ist nur noch, dass die Frau arbeiten geht und ihr eigenes Geld verdient. Ja, das ist die logische Konsequenz dieser Aussage. Wieder eine sehr subtile Beeinflussung. Denn das geht bei Kindern nur, wenn die Kinder extern betreut werden!

So sehen wir, dass in diesem Artikel der gesamte Trend, der Mainstream der heutigen Zeit in Bezug auf diese Thermatik zum Ausdruck kommt und sehr unterschwellig so die "Öffentliche Meinung" gestaltet wird. Damit ist programmiert, dass die externen Betreuungsplätze geschaffen werden, sie sich heute nahezu alle politischen Parteien zum Ziel gesetzt haben.

Die Frage stellt sich allerdings, wenn man mit so vielen Frauen spricht, die das überhaupt nicht so wollen und die Mutterschaft wahrlich sehr hoch einschätzen, wer ein Interesse hat, dass diese spezielle Öffentliche Meinung entsteht?

Dass es nämlich noch eine andere Meinung geben kann, wollen wir aufzeigen. Denn als vierte Variante, als vierte Möglichkeit der finanziellen Unabhängigkeit der Mutter ist diejenige, die wir als die optimale halten: das Erziehungsgehalt bzw. treuhänderisches Kindergrundeinkommen. Wir finanzieren heute bereits ein Kind mit über 1000 € monatlich durch staatliche Unterstützung, davon alleine 800 € durch die (in Deutschland schon gesetzlich garantierten externen Betereuungsplätze). Wenn wir nun den Eltern, speziell der Mutter, die Hoheit über dieses Geld geben - und damit die Freiheit über dieses Geld als eigenes Einkommen für eine qualifizierte Kindererziehung zu Hause - also mindestens zusammen mit dem Kindergeld über 1000 € pro Kind netto, und wenn die Mutter frei darüber verfügen kann, ob sie eine teilweise oder vollständige externe Betreuung daraus selber verantwortlich finanziert, dann stellt sich die Frage, was gegen eine solche Lösung spricht? Immer vorausgesetzt, dass dies gekoppelt ist mit einer qualifizierten Ausbildung, die eben auch sozial schwache Frauen stark macht? Wie viele Mütter würden diese Lösung wählen, oder auch Väter in entsprechenden Situationen?

Das ist es, worauf wir hinwirken wollen: die wirkliche Entscheidungsfreiheit der Frauen als Mütter bzw. der Eltern. Alles, was heute an politischen Lösungen existiert, ist das Gegenteil von Freiheit.