Aktuelles


 

Tag des Lächelns
 

28.  Sept. 2014  in
Bad Reichenhall.

 

Lächelpolizisten brachten erneut
die Menschen zum Strahlen.

 


Schauen Sie sich HIER an,
was da alles los war,

und was die PRESSE dazu
berichtete.

 

 


Verändern braucht Erkennen

 

An dieser Stelle wollen wir nur stellvertretend für Zigtausende eine Geschichte erzählen. Aus dieser Geschichte wird bereits das Wesentliche der Problematik und auch der Lösungen deutlich.

Ein 12jähriger Junge soll wegen unerträglichen Verhaltens von einer Schule entfernt werden. Weder mit dem Jungen noch mit der Mutter (alleinerziehend!) ist eine weitere Zusammenarbeit möglich. Die Mutter bringt den Jungen in eine andere Schule. Die Situation wiederholt sich: Es gibt nur Kampf zwischen den Lehrern, dem Schüler und der Mutter. Die Situation spitzt sich zu, denn Gefahr besteht, dass der Junge überhaupt keinen Schulplatz mehr bekommt, keinen Schulabschluss und noch gefährlicher: Er könnte sich etwas antun.

Als die Familie sich hilfsuchend an uns wendet, können wir vermitteln. Das erste, was sich herausstellt ist, dass der Junge völlig OK ist, intelligent, lernbegierig. Was das Problem ist, ist die Familiensituation, sind die Eltern.

Dies passt zu einem ebenfalls aktuellen Artikel aus der Welt am Sonntag, 15.08.2010, in  dem unter dem Titel "Die Kinder sind in Ordnung" darauf hingewiesen wird:
"Aber die Eltern, besonders wenn sie massenhaft auftreten, können eine Bedrohung darstellen."

Die Erziehung hat nicht funktioniert, die Trennung, die überforderte Mutter, der überforderte und abwesende Vater. Alle Probleme werden in die Schule verlagert. Die Lehrer können (?) nur mit ihren Mitteln reagieren, die genau das Gegenteil bewirken. Eine aussichtslose Situation.
Zunächst gelingt es, durch Mediation Schulleiter und Klassenlehrerin wieder zur Kooperation zu gewinnen. Sie wollen helfen. Die Mutter wird als zweites auf ihre Erziehungsschwächen hingewiesen und geschult. Sie nimmt es dankbar an und ändert ihr Verhalten. Als drittes wird mit dem Jungen gearbeitet, er in seine Stärke gebracht. Er lernt, sein Verhalten auch zu ändern, bewusster zu sein, nimmt es dankbar an. Noch einige kleine Krisen und dann das "Wunder": Es verändert sich alles schlagartig. Der Junge ist dankbar über eine endlich klare Erziehung durch die Mutter (auch  mit dem Vater wird gearbeitet, der Sohn hat darum gebten, da gibt es noch einige Schwierigkeiten), die Probleme mit intensiver Fernseh- und Computernutzung verschwinden, und in der Schule nehmen die Konflikte rapide ab. Der Junge wird an der Schule behalten, wird ins nächste Jahr übernommen. Er schreibt Tagebuch und notiert alle seine Erfahrungen. Vielleicht wird sogar ein Buch daraus. Und die ganze Aktion ging über wenige Wochen, in denen sich die Situation zum Wohle aller radikal verändert.